Aktivitäten 2010


35 Jahre Auto-Stern


la_stern_25112010.jpgAm Anfang waren drei Mitarbeiter an Bord, als Wolfgang und Sigrid Stern 1975 den Betrieb von Konrad Erben übernahmen. Heute zählt der Betrieb 21 Mitarbeiter, zwei davon sind seit Beginn dabei. Über die Jahre hinweg ist das Autohaus, dank des unternehmerischen Geistes der Inhaber, kontinuierlich gewachsen, neue und größere Betriebsräume wurden bezogen, der LKW-Vertrag mit Mercedes-Benz um das PKW-Programm erweitert, 2008 dann kam noch der Vertrag mit Volkswagen hinzu. So präsentiert sich Auto-Stern heute als qualifizierter und kompetenter Ansprechpartner für Mobilität. 40 Auszubildende hat das Unternehmen bisher ausgebildet, Nicole und Michael Stern werden auch diese Tradition, nach dem „sanften“ Übergang, fortführen.


Cafehaus Schween: Platz 4 in deutschen Sprachraum

la_schween_24112010_003.jpgSeit 35 Jahren zieht es Cafehaus-Liebhaber aus der gesamten Metropolregion nach Leimen „zum Schween“. Pünktlich zum stolzen Jubiläum kam nun die herausragende Bewertung durch das Magazin „Food and Travel“: „Torten, Eierkuchen und Gebäck – die Auswahl ist nicht zu toppen“. Damit erreichte das Cafehaus Schween Platz 4, nicht etwa in Deutschland, nein,  im gesamten deutschsprachigen Raum! Grund genug für den Vorstand von Leimen Aktiv vorbeizuschauen und herzlich zu gratulieren. Inhaber Henry Schween freut sich über die Freigabe der Lingg-Straße und wünscht sich eine bessere Ausschilderung des Georgi-Platzes: „Für Autofahrer auf der Rohrbacher Straße gibt es keinen Hinweis“.


Reinigung Becker investiert in umweltfreundliche Technik

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Erfreuliche Nachrichten kommen von der Reinigung Becker. Um ihren Betrieb fit für die Zukunft zu machen, hat Inhaberin Anette Becker-Chedor eine neue Reinigungsmaschine angeschafft und dabei  „deutlich“ fünfstellig investiert. Das war für sie keine leichte Entscheidung, die Sperrung der Heltenstraße hat viel Umsatz gekostet, der Umbau der Rathausstraße kommt erst noch. Dennoch wollte sie ein Zeichen setzen: für den Standort Leimen. Auch die Umwelt freut sich über diese Investition: 34% weniger Strom und 40% weniger Wasserverbrauch sind ein Wort. Einen Wunsch hat Anette Becker-Chedor noch: einen Kurzzeit-Parkplatz direkt vor der Tür, damit ältere und eilige Menschen bequem ihre Reinigung erreichen können.


Die dreijährige Laureen gewinnt den Hauptpreis!

Bei winterlich knackigen Temperaturen erfreute sich unsere Tombola wiederum eines guten Zuspruchs. Der erste Bürgermeister, Bruno Sauerzapf, hatte bereits bei der Eröffnung auf unsere Tombola zugunsten der Leimener Tafel hingewiesen und die Besucher ermuntert, das eine oder andere Los zugunsten der Leimener Tafel zu kaufen. Für ihn selbstverständlich das er, wie in jedem Jahr, selbst Lose gekauft hat. Unsere attraktiven Preise lockten die Besucher des Weihnachtsmarktes, am Sonntag bildeten sich zweitweise Menschentrauben vor unserem Stand. Unsere Mitglieder hatten, bei wahrhaft knackigen Temperaturen,  alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm gerecht zu werden. Glückliche Gewinnerin des CENTURION Mountainbikes und damit des 1. Preises ist Laureen Hildwein, deren Papa sich sichtlich über den Gewinn seiner Tochter freute. Mit der CANON Digitalkamera, dem 2. Preis,  kann nun Florian Schneider fotografieren und Josef Wulle, Gewinner des dritten Preises, freute sich über die Halbjahres-Familienkarte für den Bäderpark Leimen. Leimen Aktiv bedankt sich herzlich bei allen, die ihren Beitrag zum Gelingen der Tombola geleistet haben.

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Hauptgewinner der Tombola ist aber die Leimener Tafel und damit die Menschen, die unserer Unterstützung bedürfen. Sie können sich schon bald auf einen namhaften Betrag freuen.


Gewerbe freut sich auf die Freigabe der Lingg-Straße

Das Leimener Gewerbe atmet auf: 11 Jahre nach der ersten Freigabe wird die Bürgermeister-Lingg-Straße nun endgültig für den Verkehr freigegeben. Die Öffnung der innerörtlichen Umgehung ist ein Meilenstein in der laufenden Stadtkernsanierung, nun kann die Neugestaltung der Rathausstraße und des Rathausplatzes vorangetrieben werden.
Vor allem die Sperrung der Heltenstraße hat den Gewerbetreibenden Umsatzeinbußen beschert, Kunden „vom Hang“ und aus den umliegenden Gemeinden fanden nicht mehr den Weg in die Innenstadt.
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Umso größer jetzt die Freude über die baldige Verbesserung der Erreichbarkeit. Gegen ein Eröffnungsfest sprachen die unsichere Wetterlage im November und das Fehlen eines definitiven Freigabetermins.
Also entschloss man sich kurzfristig, die Freigabe nach 11 Jahren mit dem 11.11. und damit dem Beginn der närrischen Jahreszeit, zu verbinden.

Zahlreiche Gewerbetreibende waren anwesend, als der Vorsitzende der KC Frösche, Dieter Sterzenbach, assistiert von Funkenmariechen Ilse Schleicher, symbolisch das Eröffnungsband durchschnitt.
Optisches Highlight war der Oldtimer von Michael Wagenblass: ein FIAT Topolino aus dem Jahre 1951

 

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Tombola zugunsten der Leimener Tafel

Unsere Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt am 27. und 28. November laufen auf Hochtouren. Unser Weihnachtsengel Helga und der Arbeitskreis Weihnachtsmarkt stellen fleißig die Gewinne unserer Tombola zusammen.

weihnachtsengel_2010.jpgDank unserer Mitgliedsbetriebe, für deren Spendenfreude wir herzlich danken, erwarten Sie viele attraktive Preise. Der Hauptpreis unserer Tombola, ein CENTURION Mountainbike, wurde von der Fa. Holz OBERFELD gesponsert. Die Fa. BAUFINANZ hat den 2. Preis gestiftet, eine Canon IXUS Digitalkamera. Eine Halbjahreskarte für Familien stellt der BÄDERPARK Leimen zur Verfügung.
Ein Los kostet nach wie vor nur 50 Cent. Auch wenn Sie nicht einen unserer attraktiven Preise gewinnen sollten tun: Sie tun damit etwas Gutes.
Der komplette Erlös unserer Tombola geht auch in diesem Jahr an die Leimener TAFEL. Wir wissen, dass unsere Hilfe dort besonders gut aufgehoben ist. Also auf zum Weihnachtsmarkt und Lose kaufen. Wir drücken Ihnen die Daumen!
GPG 


Mitgliederversammlung am 29. September

Bleibt Leimen Aktiv Mitglied im BDS Landesverband oder nicht? Das war die Frage, die im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung ausführlich diskutiert wurde. Die Vorteile der Mitgliedschaft im BDS stellte Joachim W. Dörr, Hauptgeschäftsführer des BDS Landesverbandes, vor. Er erwähnte dabei die Lobbyarbeit des BDS bei politischen Entscheidungsträgern, Fördermittel für Leistungsschauen, die BDS-Plattform für Netzwerke und Erfolge, die der BDS erzielt habe. U.a. die Senkung der Mehrwertsteuer im Hotelgewerbe.

An Herrn Dörr anschließend ergriff Wolfgang Bauer, Landesschatzmeister des BDS, das Wort. Er warb für das Miteinander der Selbständigen unter dem Dach des BDS: "Wir sind nur so stark wie die Summe unserer Mitglieder".

Bei der nun folgenden Aussprache meldeten sich unsere Mitglieder zu Wort. Bemängelt wurde u.a. die nicht vorhandene Präsenz des BDS im Verband der Metropolregion. Informationen, die der BDS übermittle, erhalte man eh schon von der IHK oder der Handwerkskammer. Was würde uns bei einem Austritt aus dem BDS fehlen? Wie sieht die Lobbyarbeit des BDS genau aus? Was bringt sie uns vor Ort in Leimen? Kritisiert wurde auch die Beitragserhöhung des BDS in diesem Jahr: unser Verband muss ab 2011 50 EUR statt 40 EUR an den Landesverband abführen, eine Erhöhung von 25%, wenngleich die letzte Erhöhung des BDS vor 10 Jahren erfolgte. Für unseren Verband bedeutet das eine Mehrbelastung von rd. 1.600 € pro Jahr!

 

Herr Dörr bot an, unseren Verband künftig durch Referenten zu interessanten Themen zu unterstützen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag, aus dem BDS auszutreten, mit 9 Nein-Stimmen, 6 Ja-Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt. Leimen Aktiv bleibt somit Mitglied des BDS-Landesverbandes.


Eröffnung mit Fassanstich
Bereits zum dritten Mal in Folge haben wir die Eröffnung der Leimener Weinkerwe mit einem Fassanstich bereichert. Wir haben so die Besucher auch für den verkaufsoffenen Sonntag in die Leimener Geschäfte eingeladen. Sehr zur Freude der vielen Besucher meisterte unser Ehrenbürger, Günter Haritz, den Fassanstich mit Bravour.

weinkerwe2010.jpgBei strahlendem Sonnenschein ließen sich die Besucher gerne ein Gläschen Leimener Wein schmecken.

Zum Ausschank kam nicht irgendein Wein, sondern ein 2009-er Leimener Kreuzweg Weißer Burgunder Kabinett Trocken, einer der besten badischen Weiß Burgunder, vor kurzem mit 4 Sternen prämiert.
Der edle Tropfen, dankenswerterweise vom Weingut Adam Müller zur Verfügung gestellt, mundete auch Landrat Stefan Dallinger hervorragend. 


Harmonische Generalversammlung

Im Restaurante Carlos fand die diesjährige Generalversammlung unseres Verbandes statt. Nach der Begrüßung, der Feststellung der Beschlussfähigkeit und dem Totengedenken, erstattete der 1. Vorsitzende, Gerd Peter Gramlich, Bericht über die vielfältigen Aktivitäten des Verbandes im vergangenen Jahr. Michael Wagenblass, 2. Vorsitzender, informierte über das Magazin und die herbeigeführten und noch geplanten Änderungen in diesem Jahr. Nach den Berichten des Schatzmeisters, der Kassenprüfer und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes, fungierte RA Rudolf Woesch als Wahlleiter bei den turnusmäßigen Neuwahlen. Die offenen Abstimmungen bestätigten die wieder kandidieren in ihren Ämtern. Der 1. Vorsitzende danke anschließend Claudia Felden für ihr jahrelanges und herausragendes Engagement für Leimen Aktiv. Mit einem Blumenstrauß wünschte er ihr alles Gute für die Landtagswahl 2011. Dagmar Krüger ist die neue Schriftführerin,  Sahin Karaaslan ist neuer Beirat Handel und Jean-Paul Herweh verstärkt den Beirat Handwerk.

gv1.jpgDer neu gewählte Vorstand v.l.n.r.: Harald Schmitt, Gero Reidenbach, Udo Junkert, Claudia Felden, Thomas Kern, Ute Blessing, Gerd Peter Gramlich, Michael Wagenblass, Dagmar Krüger, Oliver Fuhrmann, Sahin Karaaslan, Wolfgang Renner. Auf dem Bild fehlen: Antje Bothe, Rene Breig, Horst Hellinger, Jean-Paul Herweh, Jörg Schäfer und Wolfgang Stern.

 

 

 

 

 

 

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Michael Wagenblass bedankt sich bei Claudia Felden,
Gerd Peter Gramlich begrüßt Dagmar Krüger in ihrem neuen Amt.


Leimener Betriebe laden Schüler zum Blick hinter die Kulissen ein
Mit dem Ferienpass können Kinder die Berufe besser kennen lernen


Leimen. (heb) In diesem Jahr beteiligen sich wieder rund 30 Mitgliedsbetriebe von Leimen Aktiv am Ferienprogramm der Stadt. Inhaber des Ferienpasses bekommen in den Sommerferien die Chance, einen Tag lang in einem Leimener Betrieb hinter die Kulissen zu schauen und den Betriebsalltag kennen zu lernen. Den Teilnehmern der Aktion „Ein Tag in einem Betrieb“ winken obendrein zehn attraktive Preise. „Vielleicht hilft dieses Schnuppern auch bei der Entscheidung für die spätere Ausbildung“, hofft der Vorsitzende von Leimen Aktiv, Gerd Peter Gramlich und dankt den teilnehmen den Betrieben für ihre Teilnahme.

Mit von der Partie sind ganz unterschiedliche Unternehmen: Autohaus, Bäckerei, Forstbetrieb, Druckerei, Fachhändler für Bauelemente, KFZ-Werkstatt, Zahnarztpraxis, Elektroinstallateur, Gärtnerei, Radsportgeschäft, Raumausstatter, Dentallabor, Rechtsanwaltskanzlei, Fensterbauer, Werbeagentur, Hausverwaltung, Trike-Fachhändler, Reisebüros, Modegeschäft, EDV-Dienstleistungsbetrieb, Parkettleger-Betrieb, Baustoff-Großhandel, Baby-Fachgeschäft, Weingut und Spedition. Die Auswahl ist also groß.

Die Teilnahme an der Aktion ist nur mit dem Ferienpass möglich. Anmeldeformulare dafür sowie weitere Infos gibt es bei der Stadt Leimen. 

Teilnehmende Betriebe:

 Firma

Branche

Auto-Purkart

Peugeot-Vertragshändler

Auto-Stern GmbH

Mercedes-Benz + Volkswagen

Bäckerei Sailer

Bäckerei + Konditorei

Bernhard Miltner

Forstbetrieb

Colordruck GmbH

Druckerei

Domenico Schena

Bauelemente, Rolläden, Markisen

Dornikovic Caruso GbR

KFZ-Werkstatt

Dres. Daum & Mutzek

Zahnarztpraxis

Elektro Lutsch

Elektroinstallationen

Gärtnerei Schilling

Gärtnerei

Günter Haritz Radsport GmbH

Radsport

Herweh-World

Raumausstattung

Jürgen Herbel GmbH

Dentallabor

Kern & Woesch

Rechtsanwälte

Klaus Kerle

Glaserei und Fensterbau

Kraft und Partner

Werbeagentur, Marketing

Kulturbäckerei Weber

Bäckerei + Konditorei

Leimener Hausverwaltung

Hausverwaltung

M + K Formula

Boom und Easy Trikes

Marina Tours

Reisebüro

Modehaus Wagenblass GmbH

Mode

OFIS Info-Systeme

EDV-Dienstleistungen

Parkett  Petri GmbH

Parkettfußböden

Quetin Reiseservice

Reisebüro

Raab Karcher Baustoffe

Baustoff-Großhandel

Riehm Baby

Baby-Fachgeschäft

Weingut Adam Müller

Weingut

Zizmann GmbH & Co.KG

Spedition / Transporte

 


Spargelgenuss im Lingentaler Hof

Im letzten Jahr hatten wir, anstelle des Spargelessens, unsere Mitglieder zum Sommerfest beim „Pork-Designer“ Alfred Stather eingeladen. Nun war wieder unser traditionelles Spargelessen an der Reihe. Bei sommerlichen Temperaturen konnte der 1. Vorsitzende, Gerd Peter Gramlich, viele Mitglieder und Ehrenmitglieder im Lingentaler Hof begrüßen, darunter auch den 1. Bürgermeister der Großen Kreisstadt Leimen, Bruno Sauerzapf, und die Landtagskandidatin der FDP, Claudia Felden.

img_5934_1024x768.jpgKüchenchef Christian Weber-Stahl hatte sich gut vorbereitet: zu den leckeren Spargeln aus badischen Gefilden wurden Kartoffeln, Pfannkuchen und zwei Schnitzel gereicht. Die Gaumenfreuden wurden durch eine schmackhafte Sauce Bernaise abgerundet. Das sehr aufmerksame Personal legte gerne nach, so oft man wollte. Jeder konnte sich nach Belieben satt essen, hungrig ging an diesem Abend ganz sicher kein Mitglied vom Tisch. „Ich kann nicht mehr“ war des Öfteren zu hören, für Christian Weber-Stahl das größte Lob, ihm sei an dieser Stelle für das leckere Mahl gedankt.

Nach dem Spargelessen ließ man sich in der frischen Luft auf der Terrasse nieder um gemeinsam diesen schönen Abend zu genießen. Die Stimmung war hervorragend, viele gute Gespräche entwickelten sich, das „Miteinander“ fand statt. Leimens Selbständige haben diesen Abend im kleinsten Stadtteil unserer Großen Kreisstadt genossen.
GPG


RNZ-Bericht vom 3.5.2010

Ein Kraftakt: Leimen neu zu beleben
Ökumenischer Fassanstich beim Maibaumfest der Gewerbetreibenden – Stadtkernsanierung wichtig

 

Leimen. „Leimen Aktiv“ trotzte dem Regen und zog sein angekündigtes Programm am Vorabend des 1. Mai komplett durch. Freilich hätte der Gewerbeverband, der dem Bund der Selbständigen angehört, gerne bei seinem Maibaumfest auf die kurzen Schauer verzichtet. Die Technischen Betriebe der Stadt hatten ihre Arbeit längst verrichtet und den weithin sichtbaren Maibaum mit seinen Zunftschildern auf dem Georgi-Marktplatz aufgestellt, als der „Leimen Aktiv“-Vorsitzende Gerd-Peter Gramlich die Gäste unter ihren Regenschirmen begrüßen konnte. Dazu gehörten auch die BDS-Kreisvorsitzende Dr. Annelie Weiske, Schönaus Bürgermeister Marcus Zeitler und die Landtagskandidatin der FDP, Leimens Stadträtin Claudia Felden.

mb2010.jpgMit einem herzlichen „Grüß Gott“ wurde die Ökumene mit der evangelischen Pfarrerin Elke Rosemeier und ihrem katholischen Kollegen Pfarrer Vincent Padinjarakadan willkommen geheißen.Der Geistliche ließ seiner Kollegin beim anschließenden Fassanstich den Vortritt. Während Pfarrerin Rosemeier mit Kraft und Gottvertrauen den Hammer schwang, stand Vincent Padinjarakadan mit einem großen Krug zum Bierzapfen bereit. Zum 26. Mal hatte der Gewerbeverband die Ausrichtung des Festes, das 1984 vom damaligen Vorsitzenden Guntram Reichert aus der Taufe gehoben wurde, übernommen. „Das Zunft- oder Maibaumfest ist ein wichtiger Bestandteil unserer Aktivitäten“, erläuterte Gramlich. „Wir wollen dieses Fest zu einem Ereignis ausbauen und haben mit der Hüpfburg und dem Showauftritt der Leistungsturner der Kultur- und Sportgemeinde mit ihrem Trainer Klaus Oestringer schon einen Schritt in diese Richtung getan.“ Im Hinblick auf die Situation der Gewerbetreibenden in Leimen verdeutlichte Gramlich, dass es tatkräftig Handelnde benötige, um die Stadt neu zu beleben. „Solange die Rathausstraße nicht saniert und damit verkehrsberuhigt ist, werden wir keinen finden, der sich in dieser Straße niederlässt und in ein Geschäft investiert.“ In Leimen gelte es, die Existenz grundlagen der vorhandenen Geschäfte zu sichern und mit Hilfe eines attraktiven Ortskerns neue Geschäfte anzusiedeln. Die Freigabe der Bürgermeister-Lingg-Straße als innerörtliche Umgehung wertete Gramlich als ersten Meilenstein, den man in diesem Jahr noch realisieren wolle. Das Grußwort der Stadt richtete Erster Bürgermeister Bruno Sauerzapf an die Gäste. Er stellte die wichtigsten Punkte der Stadtkernsanierung vor und unterstrich: „Für ihr Gelingen brauchen wir die Unterstützung aller.“ Prima unterhalten wurde das Publikum durch tolle sportliche Darbietungen der KuSG-Leistungsturnerinnen. Für eine Kinder-Hüpfburg hatte die Allianzvertretung von Gerd-Peter Gramlich gesorgt. Bewirtet wurden die Gäste vom Brauhaus-Team. Die Stadt- und Feuerwehrkapelle spielte auf und hielt den kleinen Regenschauern großartige Musik entgegen. Für Gemeinschaftsgefühl sorgte das „Badner Lied“ mit Solist Wolfgang Stern, Vizepräsident des BDS auf Bundes- und Landesebene.

 


Gewerbesteuererhöhung als „Notopfer“?

notopfer.jpgBei der jüngsten Sitzung des Leimener Gemeinderates beantragte Herr Buchholz, Stadtrat für die „Linke“, in Anbetracht der wirtschaftlich schwierigen Situation der Stadt Leimen, ein „zeitlich befristetes Notopfer“ der Leimener Einzelhändler, Handwerker und Gewerbetreibenden. Der Begriff „Notopfer“, um das mal historisch zu beleuchten, entstand 1948 nach dem Ende der Berlin-Blockade. Per Gesetz wurde damals verordnet, dass auf innerdeutsche Postsendungen eine Steuermarke, das sog. „Notopfer“,  geklebt werden musste. Diese zwei Pfennig sollten der durch die Berlin-Blockade in wirtschaftliche Not geratenen West-Berliner Bevölkerung zu  Gute kommen.

Herr Buchholz beantragte aber keine  Sonder-Briefmarke  „Notopfer“ für Leimen, was ja noch einen gewissen sozial-romantischen Charme gehabt hätte, sondern eine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes von 350 auf 380 Punkte. Er wünscht sich höhere Steuereinnahmen – funktioniert das in Zeiten einer Wirtschaftskrise?
Die Folgen der Wirtschaftskrise sind auch bei den Leimener Einzelhändlern, Handwerkern und Gewerbetreibenden angekommen. Viele  Bürgerinnen und Bürger haben durch Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit weniger oder sogar deutlich weniger im Geldbeutel, sie müssen  bei den Ausgaben sparen. Es bleibt weniger Geld übrig für Anschaffungen, den Konsum, den Besuch in einer Gaststätte, den Einkauf für Mode und so weiter. Die Folge auch für Leimener Betriebe: weniger  Umsatz und einbrechende Gewinne, oder sogar  Verluste. Diese Selbständigen will man nun noch zusätzlich belasten? Ist das  „sozial gerecht“? Leimens Selbständige, fast ausschließlich Familienbetriebe,  nehmen ihre soziale Verantwortung war. Man blicke nur mal auf den Weihnachts- und Sozialfonds der Stadt Leimen, für den Leimener Betriebe über 10.000 € gespendet haben. Oder auch die 5-stelligen Einzelspenden für soziale Zwecke der  Firmen Baufinanz und Dehoust.

Leimener Betriebe sind weder „Raubtierkapitalisten“ noch sind sie Dagobert Duck, der in seinem begehbaren Geldspeicher wandelt und sich an seinem Gold ergötzt, das scheint aber die Denke der „Linke“ zu sein. Wie sonst kann man erklären, dass sie den Unternehmer als geschontes verhätscheltes Wesen  darstellen? Die zuckersüße Formulierung „zeitlich befristete Erhöhung der Gewerbesteuer“ erinnert an die Einführung der Sektsteuer zu Kaisers-Zeiten, das war im Jahre 1902. Damals wurde die kaiserliche Flotte mit dieser Steuer finanziert. Nun, im Jahre 2010, zahlen wir diese Steuer noch immer, Kaiserreich und Flotte sind Vergangenheit! Genauso würde es mit einer der Erhöhung der Gewerbesteuer laufen. Wir beklagen uns über leer stehende Geschäfte in Leimen-Mitte und wollen gleichzeitig die Gewerbesteuer erhöhen? Soll das ein „Anreiz“ sein, um die gemeinsamen Bemühungen von der Stadt, der KE und Leimen Aktiv, neue Betriebe und Geschäfte in Leimen anzusiedeln, erfolgreich werden zu lassen? Kommt nach Leimen, wir freuen uns auf Euch und erhöhen schon mal den Gewerbesteuerhebesatz?
So funktioniert Wirtschaft nicht, deswegen wehren wir uns gegen eine Erhöhung des Gewerbesteuer- Hebesatzes vehement.


Leimen Aktiv unterstützt die TAFEL mit 1000 Euro

 Bürgermeisterstellvertreter Dr. Peter Sandner freute sich in Vertretung von Oberbürgermeister Ernst über die Spende von „Leimen Aktiv im BdS“, die den Erlös der Weihnachtsmarkt-Tombola  – großzügig aufgerundet – einem guten Zweck zur Verfügung stellten. „Sie zeigen damit“, so Dr. Sandner, „dass die Selbständigen in Leimen nicht nur ökonomisch, sondern auch sozial denken.“ Bereits die kürzlich vom Gemeinderat einstimmig angenommen Spenden für den diesjährigen Weihnachts- und Sozialfonds der Stadt hätten viele Einzelspenden von Mitgliedsbetrieben enthalten, denen nun „Leimen Aktiv“ als Gesamtorganisation an die Seite trete.

p2030741.jpgGerd-Peter Gramlich, 1. Vorsitzender von „Leimen Aktiv im BdS“, machte deutlich, dass es eine Herzensangelegenheit sei, sich in Leimen auch sozial zu engagieren. Man zeige damit Verbundenheit mit dem bedürftigen Menschen in Leimen und könne der Leimener Tafel und ihren ehrenamtlichen Helfern für ihre anerkennenswerte Arbeit für die Allgemeinheit nur danken. Es sei einerseits erfreulich, dass die TAFEL einen so hohen Zuspruch habe. Andererseits sei es erschreckend für ein so „reiches“ Land wie Deutschland. Viele Mitgliederbetriebe hätten für die Tombola während des Weihnachtsmarkts gespendet und Lose verkauft. Allen Aktiven danke er herzlich. Den Erlös habe man dann noch einmal aufgerundet, um eine runde Summe zu erhalten.

Karin Hack, die ehrenamtliche Leiterin der Tafel, dankte für die Spende, die einmal mehr helfe, Not zu lindern. Allein seit Beginn des Jahres seien 16 neue Berechtigungsausweise ausgestellt worden, insgesamt habe man nun über 800 Kunden, die dringend auf diese günstige Einkaufsmöglichkeit angewiesen seien


Neujahrsempfang von Leimen Aktiv

Leimens Selbständige trotzten Tief „Daisy“ und trafen sich zum traditionellen Neujahrsempfang in der Filiale St. Ilgen der Sparkasse Heidelberg. Leimen-Aktiv Vorsitzender Gerd Peter Gramlich freute sich, neben zahlreichen Mitgliedern auch die Stadtspitze, Oberbürgermeister Wolfgang Ernst und den 1. Bürgermeister Bruno Sauerzapf, begrüßen zu können. Nur wenn Stadt und Gewerbe wirklich partnerschaftlich zusammenarbeiten würden, könne man bei der Stadtkernsanierung und der Neuansiedlung von Geschäften erfolgreich sein. Man sitze schließlich in einem Boot das es nach vorne zu bewegen gelte, um Leimen zu einer attraktiven und lebenswerten Stadt zu machen.

neujahrsempfang_10.jpgIn seinem Jahresrückblick ging er auf die Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Bankenkrise ein. Der abgelösten großen Koalition bescheinigte er, in dieser Krise entschlossen gehandelt zu haben. Sie habe zwei milliardenschwere Konjunkturprogramme auf den Weg gebracht, das Kurzarbeitergeld verlängert und mit der Abwrackprämie für einen Boom im Automarkt gesorgt. Allerdings würde für 2010 nun ein Rückgang um 30% erwartet, was für viele Autohändler das Aus bedeuten würde. Als Gewinner der Krise machte er die bodenständigen Genossenschaftsbanken und die Sparkassen aus. Staatshilfen für Großunternehmen seien für deren Mitarbeiter sicherlich begrüßenswert. Aber wer, so fragte Gramlich in die Runde, hilft einem kleinen, mittelständischen Betrieb wenn er durch die Krise in Turbulenzen gerate? Die Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten beschäftigen 70% aller Arbeitnehmer und stellen 80 % der Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Mit zahlreichen Aktivitäten war Leimen Aktiv im vergangenen in Leimen aktiv. Der BASKET Kinder- und Jugendarbeit wurde eine Spende von 1.000 € übergeben, das Maibaumfest war gut besucht, der neue Faltplan Leimen wurde in eigener Regie aufgelegt, das 4. Bärentorfest erwies sich erneut als Publikumsmagnet und die Tombola beim Weihnachtsmarkt war wiederum ein voller Erfolg. Wegen des geplanten Rückbaus der L 600  forderte er von der Stadt eine klare Position: „Dieser Unsinn muss verhindert werden“. Er schloss seinen Rückblick mit einem Zitat von Henry Ford:  „Es liegt an Dir selbst, ob Du das neue Jahr als Bremse oder Motor benutzen willst“.

 Michael Thomaier, Regionaldirektor der Sparkasse Heidelberg und Gastgeber, stellte die Sparkasse als tief in der Region verwurzeltes Bankinstitut vor. Das Jahr 2009 sei für die Sparkasse ein Rekordjahr gewesen, die vielfältigen Probleme bei Privatbanken hätten viele Menschen wieder zur Sparkasse geführt. Mit dem  Sponsoring werde man weiterhin viele Vereine im Geschäftsgebiet unterstützen. Eine Kreditklemme, wie oft in der Tagespresse zu lesen, gebe es bei der Sparkasse nicht. Die Kreditausleihungen konnten im vergangenen Jahr sogar um rd. 280 Mio. € gesteigert werden.

Oberbürgermeister Wolfgang Ernst überbrachte abschließend die Grüße der Stadtverwaltung. In seiner Zeit in der Deutschen Raumfahrtagentur lernte er ein  damals kleines Bremer  Unternehmen kennen, das heute 1.500 Mitarbeiter beschäftigt und federführend am Galileo-Projekt der EU beteiligt ist. Dies sei ein schönes Beispiel dafür, wie aus einem kleinen Betrieb heraus ein großer Mittelständler werden kann.