Aktivitäten 2011


Erfolgreicher Start des „Diljemer Sommers“

sommerfest_2011.jpgDie zeitintensive Vorbereitung hat sich geholt: der erste „Diljemer Sommer“ war, so sind sich Teilnehmer und Besucher einig, ein Erfolg. Schon zur Eröffnung hatten sich viele Gäste eingefunden, darunter Gemeinderäte, Stadtbeiräte und Frau Petra Emmerich, bei der IHK für Einzelhandelsfragen zuständig. Nach den Grußworten des 1. Vorsitzenden, Gerd Peter Gramlich, und des 1. Bürgermeisters, Bruno Sauerzapf, wurde Claudia Felden mit einem Fassanstich überrascht. Diesen, es war ihr erster, meisterte sie mit Bravour. Für die ganze Familie war etwas geboten, vor allem für die Kinder mit der Hüpfburg und dem Kinderschminken. Die musikalischen Darbietungen vom MGV St. Ilgen und vom Musikverein St. Ilgen haben einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet.
Der Verein für Museen und Stadtchronik lockte viele interessierte Besucher an, nicht zuletzt wegen der einmaligen Froschsammlung von Rudi Sailer. Die Grillspezialitäten des Vereins wurden derart gut angenommen, dass Brötchen sogar nachbestellt werden mussten! Für die passenden Getränke sorgte der Stadtteilverein St. Ilgen. Der Tischtennisverein konnte sich in seinen Räumen in der alten Fabrik über viele Besucher freuen, die oft zum ersten Mal diesen spannenden Sport ausprobierten.

Die ofenfrischen Leckereien der Bäckerei Sailer trafen den Geschmack der Besucher, die Fa. Auto-Stern GmbHfreute sich über die Resonanz an den neuen Modellen von VW und Mercedes. Im Rahmenprogramm waren die Besucher begeistert über den Auftritt der„Cha-Chinos“, einer Gruppe von talentierten Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren des Cha-Cha-Clubs von Diana-Rosa Reinig.
Glänzende Abendunterhaltung bot Moritz Berger, der als DJ Berger die passende Musik auflegte.
Der sonntägliche Frühschoppen des Musikvereins war trotz des feuchten Wetters nicht nur musikalisch ein Erfolg: alle Weißwürste fanden dankbare Abnehmer. Zum Schluss der Dank allen die zum Gelingen dieses Festes einen Beitrag geleistet haben. Vor allem Claudia Felden, dem Stadtmarketing Leimen, der Amtsverwaltung St. Ilgen und dem Stadtteilverein St. Ilgen.
GPG

 


Der Abgeordnete erwies sich als Naturtalent

Premiere auf dem Georgiplatz: Kai Schmidt-Eisenlohr absolvierte beim Maibaumfest von „Leimen Aktiv“ seinen ersten Fassbieranstich

Maibaumfest 2011



Von Sabine Geschwill

Leimen. BeimWortgenommenhatteGerd-Peter Gramlich als Vorsitzender des Gewerbeverbandes Leimen Aktiv“ den neugewählten Landtagsabgeordneten der Grünen, Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr. Dieser hatte im Wahlkampf die Meinung vertreten: Man kann Dinge nur verändern, wenn man sie anpackt.“ Beim Maibaumfest von „Leimen Aktiv“ auf dem Georgiplatz am Wochenende wollte Gramlich den Worten auch Taten folgen lassen und rief angesichts des anstehenden traditionellen Fassbieranstiches den Abgeordneten auf: „Also, packen Sie mal an!“

Der Grüne Wahlkreis-Abgeordnete ließ sich nicht lange bitten, band sich die Bierschürze um, nahm den Holzhammer in die Hand und zielte im Beisein von Bierpatron Gambrinus Jürgen Haas mit kurzen kräftigen Schlägen auf den Zapfhahn. Der Erfolg dieser gekonnten Technik ließ nicht lange auf sich warten: Das Freibier floss binnen weniger Sekunden.
Und man mochte es kaum glauben: Aber für Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr war es der erste Fassbieranstich seines Lebens, er erwies sich praktisch als Naturtalent. Schnell wurden die Biergläser gefüllt und gemeinsam mit der Bevölkerung auf den stolzen Maibaum und den Start des Leimener Frühlingsfestes angestoßen. Der Musikverein St. Ilgen steuerte die passende Festmusik bei. Erster Bürgermeister Bruno Sauerzapf dankte „Leimen Aktiv“ für die Ausrichtung des Traditionsfestes, das in diesem Jahr zeitgleich mit dem Frühlingsfest gefeiert werde. Maibäume oder auch Zunftbäume seien seit ihrer Einführung als Zeichen eines gestiegenen Selbstbewusstseins einer Kommune zu werten, erläuterte der Stadtvertreter. Gerd-Peter Gramlich dankte den Technischen Betrieben Leimen für die Maibaumaufstellung. Da an dem Baum mittlerweile kräftig der Zahn der Zeit nage, werde dieser im nächsten Jahr durch einen neuen ersetzt, ließ Gramlich wissen. Seinem Vorstandskollegen Michael Wagenblass dankte er für die Mithilfe bei der Festorganisation. Spontan fanden sich mit Hans Nägele, Dietrich Unverfehrt und Wolfgang Stern drei Tenöre bereit, um das Badner Lied anzustimmen. Bruno Sauerzapf sang kräftig mit und machte aus den Tenören ein Quartett. Auf dem Georgiplatz wurde das Maibaumfest mit Freibier und Brezeln gefeiert. Eine Hüpfburg wartete auf die Kinder. Das 31. Leimener Frühlingsfest war schon am Mittag gestartet. Die Fahrgeschäfte und Buden waren rund um den Rathausplatz, im Schulhof der Turmschule und entlang der Turmgasse zu finden. Die Lokale Agenda war mit einem Infostand vor Ort und hatte die neue Leimener Wanderwegbroschüre dabei. Der Eine-Welt-Laden bot eine Vielzahl fair gehandelter Bio-Produkte an.


Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung Nr.100 vom 2. Mai 2011

 


Erneut 1.000 EURO für die Leimener TAFEL

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Wir Leimener Selbständigen nehmen unsere soziale Verantwortung ernst, so dient unsere Tombola beim Leimener Weihnachtsmarkt Jahr für Jahr ausschließlich dem Zweck, eine soziale oder karitative Einrichtung in unserer Stadt zu unterstützen. Unsere Tombola wurde wiederum hervorragend angenommen und so haben wir  uns entschlossen, den Erlös auf eine runde Summe aufzustocken. 

Im Albert-Kübler-Saal des St. Ilgener Rathauses konnten wir nun der Leimener TAFEL erneut einen Scheck über 1.000 € übergeben. Der Ort war mit Bedacht gewählt, zum einen ist St. Ilgen Sitz der Leimener TAFEL, zum anderen wollten wir auch Amtsleiter Uwe Sulzer für sein großes Engagement bei der Ausrichtung der Leimener Feste würdigen.

Gerd Peter Gramlich dankte den Mitgliedsbetrieben für ihre, trotz Wirtschaftskrise, hohe Spendenbereitschaft, den Aktiven, die sich bei sehr winterlichen Temperaturen am Stand in den Dienst der guten Sache gestellt hatten und vor allem dem Arbeitskreis Weihnachtsmarkt mit „Weihnachtsengel“ Helga Bender an der Spitze.  Man wisse das Geld bei der TAFEL gut angelegt, so der 1. Vorsitzende weiter. Leider wachse die Zahl der bedürftigen Menschen seit es die TAFEL gebe, das sei wie beim Leerstandsmanagement, seit dieses aktiv sei, wachse die Zahl der Leerstände.

 

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Bruno Sauerzapf, 1. Bürgermeister der Stadt Leimen, fand lobende Worte für das Engagement der Leimener Selbständigen und die Aktiven und ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der Leimener TAFEL. Er machte darauf aufmerksam, dass die Lebensmittelbeschaffung für die TAFEL immer schwieriger würde, die Spendenfreudigkeit der Lebensmittelgeschäfte habe nachgelassen, das sei auch eine Folge von verstärkten „just in time“ Bestellungen die aus betriebswirtschaftlicher Sicht nachzuvollziehen sind.

Karin Hack, die ehrenamtliche Leiterin der Tafel, dankte für die Spende, die einmal mehr helfe, Not zu lindern. Allein seit Beginn des Jahres seien 16 neue Berechtigungsausweise ausgestellt worden, insgesamt habe man nun über 800 Kunden, die dringend auf diese günstige Einkaufsmöglichkeit angewiesen seien. Auch dank der Spende unseres Verbandes sei die TAFEL nun für 2011 gesichert.

 


Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung
Belebung der Innenstadt rückt in den Fokus
„Leimen Aktiv“ blickte beim Neujahrsempfang auf ein aktives Jahr 2010 zurück

Leimen. (heb) Hoffentlich werde er nicht von Piraten entführt, spöttelte Gerd-Peter Gramlich. Mit „er“ meinte der Vorsitzende von „Leimen Aktiv“ beim Neujahrsempfang den entschuldigt fehlenden Ersten Bürgermeister Bruno Sauerzapf, der auf  Kreuzfahrt in der Karibik eilte. Gramlichs Sorge: Wie soll die Stadt das Lösegeld aufbringen? „Und ob die Piraten OB Ernst zum Tausch akzeptieren würden...“, witzelte Gramlich.Der „Leimen Aktiv“-Vorsitzende ließ anschließend die großen Ereignisse des Jahres und die Aktivitäten des Gewerbevereins Revue passieren.

Neujahrsempfang Leimen Aktiv 2011



Zu Stuttgart 21 sagte er, dass die deutliche Mehrheit der BDS-Mitglieder an dem Projekt festhalte. Matthias Steiner habe bei der WM in Antalya Gold und Silber gewonnen. Auch wenn der erfolgreiche Athlet in Leimen trainiere, sei es doch die Stadt Heidelberg gewesen, die ihn geehrt habe. „Leimen Aktiv“ wurde seinem Namen auch im zurückliegenden Jahr gerecht. Gramlich nannte den Neujahrs empfang 2010, die Regionalkonferenz des BDS im Zementwerk, das Maibaumfest auf dem Georgimarkt, die Ferienaktion, die LeimenerWeinkerwe, die Mitgliederversammlung im Restaurante Carlos, die närrische Freigabe der Lingg-Straße und den Weihnachtsmarkt mit der Tombola, deren Erlös auch dieses Jahr wieder der Leimener Tafel zugute kommt. Bei der Regionalkonferenz des BDS sei eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags diskutiert worden. Eine Maßnahme, die später bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins die Gemüter erhitzte. Letztlich habe man sich aber auf eine für beide Seiten tragfähige Lösung einigen können. Damit bleibt Leimen Aktiv im BDS-Dachverband. Im Fokus steht weiterhin die Leimener Innenstadt. „Leimen Aktiv“ plane eine Veranstaltung mit Experten und Praktikern. Es gehe darum, Ideen zu entwickeln, wie Leimen für Einzelhändler attraktiver werden könnte. „Natürlich werden wir auch das Stadtmarketing beziehungsweise die Wirtschaftsförderung der Stadt einbinden“, sagte Gramlich. Hier liegt laut Gramlich noch Einiges im Argen. Die Homepage der Stadt sei veraltet, gleichzeitig habe der Zuschussbetrieb Bäderpark eine topaktuelle Homepage. Geld für neue Möbel im Eingangsbereichdes Kurpfalz-Zentrum sei offensichtlich vorhanden, stellte Gramlich fest und fragte: „Wo liegen die Prioritäten?“